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Handlungskonzept PLuS

Das Handlungskonzept Praxis, Lebensplanung und Schule (HK PLuS) hat zum Ziel, die Ausbildungs- und Beschäftigungsfähigkeit Jugendlicher und den möglichst direkten Anschluss vor allem in betriebliche Ausbildung zu fördern. Zusätzlich soll die Anzahl der Schülerinnen und Schüler, die einen Ersten allgemeinbildenden Schulabschluss erreichen, erhöht werden.

Ein erfolgreicher Schulabschluss und der Übergang von der allgemein bildenden Schule in die Ausbildung eröffnet einerseits jungen Menschen die Chance auf Teilhabe in Beruf und Gesellschaft. Andererseits kann auf diese Weise dadurch dem Fachkräftemangel begegnet werden. Insoweit wird der pädagogische Auftrag der Schule (§ 4 Abs. 4 SchulG), die Schülerinnen und Schüler "zur Teilnahme am Arbeitsleben und zur Aufnahme einer hierfür erforderlichen Berufsausbildung zu befähigen" durch das Handlungskonzept PLuS am Übergang Schule-Beruf gestärkt.

Das Handlungskonzept PLuS wird aus dem Landesprogramm Arbeit mit Mitteln des Europäischen Sozialfonds gefördert. Das Landesprogramm Arbeit ist das Arbeits-marktprogramm der Landesregierung für die Jahre 2014-2020. Schwerpunkte sind die Sicherung und Gewinnung von Fachkräften, die Unterstützung bei der Integration von Menschen, die es besonders schwer haben, in den ersten Arbeitsmarkt zu kommen und die Förderung des Potentials junger Menschen. Das Landesprogramm Arbeit hat ein Volumen von etwa 240 Millionen Euro, davon stammen knapp 89 Millionen Euro aus dem Europäischen Sozialfonds (ESF). Mehr Informationen im Internet: https://www.schleswig-holstein.de/esf.

Außerdem erfolgt eine Förderung durch die Bundesagentur für Arbeit.

Handlungsfelder

Um die Ausbildungs- und Berufsreife zu verbessern, bietet das Konzept unterschiedliche Handlungsfelder an.

  • Coaching
    Jugendliche benötigen in der Phase der Berufsorientierung und am Übergang Schule - Beruf Rat und Unterstützung. Deshalb überlegen externe und sachkompetente Personen (Coaches) gemeinsam mit den Jugendlichen ab Klassenstufe 8, wie deren berufliche Zukunft aussehen kann und planen die notwendigen Schritte. So lernen die Jugendlichen ihre eigenen Möglichkeiten besser kennen, um die richtige Entscheidung zu treffen.
    Zum Coaching im Handlungskonzept PLuS gehört neben der individuellen Begleitung der Teilnehmerinnen und Teilnehmer während des Berufswahlprozesses auch die Durchführung von Maßnahmen der Berufsorientierung in Lerngruppen oder im Klassenverband.
     
  • Potenzialanalyse
    Potenzialanalysen helfen im Rahmen der Berufsorientierung, die Fähigkeiten und Stärken von Jugendlichen festzustellen, die für eine individuelle Förderung und für eine spätere Ausbildung relevant sind. Während der Potentialanalyse erleben die Jugendlichen verschiedene Beobachtungssituationen, die „Aufträge“ genannt werden. Dabei werden sie beobachtet. Zu den Beobachtungen erhalten die Teilnehmerinnen und Teilnehmer ein Feedback. Über Selbsteinschätzungen und Rückmeldungen der Fremdwahrnehmung durch die Beobachter/innen sollen die Jugendlichen zu einem umfassenden Bild ihrer Fähigkeiten und Stärken kommen.

Handlungsorte

Die Umsetzung des HK PLuS durch den AV-SL erfolgt im Kreis Herzogtum Lauenburg. Sie ist durch Kooperationsvereinbarungen an folgenden Schulen geregelt:

  • Albinus-Gemeinschaftsschule Lauenburg
  • Bertha-von-Suttner-Schule Geesthacht
  • Friedegart-Gemeinschaftsschule Büchen
  • Gemeinschaftsschule Lauenburgische Seen Ratzeburg
  • Gemeinschaftsschule Mölln
  • Gemeinschaftsschule Sandesneben
  • Gemeinschaftsschule Schwarzenbek
  • Pestalozzischule Ratzeburg
  • Berufsbildungszentrum Mölln (AV-SH)

Ihre Ansprechpartnerin

Anna Freudenberg
Ilenweg 11-13
21502 Geesthacht
T 04152 | 84 51 30